
WCD2 by pro aqua

Management der Prozesswasserqualität in HCUs
Die Gefahr durch mikrobiologische Kontamination des Prozesswassers von Heater-Cooler Units (HCUs) mit Krankheitserregern wie Pseudomonas aeruginosa, Legionella pneumophila und Mycobacterium chimaera erfordert eine durchgehend zuverlässige Reinigung und Desinfektion.
WCD2 gewährleistet die zuverlässige Reinigung/Desinfektion des Prozesswassers von HCUs durch kurze, automatisierte Behandlungszyklen. Der Bedarf an manueller Reinigung/Desinfektion mit aggressiven Chemikalien, die Arbeitsbelastung und chemische Exposition werden minimiert. Dies verbessert die Arbeitsgesundheit, Geräteverfügbarkeit sowie -Laufzeit.
Durch den täglichen Einsatz wird mikrobielles Wachstum im Prozesswasser generell unterbunden und das Risiko im klinischen Umfeld minimiert.
Das Problem
Herausforderungen bei HCU-Prozesswasser
Mikrobiologische Kontaminationen im Prozesswasser von HCUs erfordern eine zuverlässige Qualitätskontrolle und wiederkehrende chemische Desinfektionsverfahren. Diese Routinen erhöhen den Arbeitsaufwand und belasten zusätzlich die Geräteverfügbarkeit, laufende Betriebskosten sowie die langfristige Haltbarkeit von Komponenten.
Pathogene im HCU-Prozesswasser
Mikrobiologische Kontamination im Prozesswasser von HCUs ist ein Risikofaktor und erfordert zuverlässige Qualitätskontrolle. Pseudomonas aeruginosa, Legionella pneumophila und Mycobacterium chimaera wurden in zahlreichen Studien eindeutig mit kontaminiertem Prozesswasser und damit verbundenen Infektionen in Zusammenhang gebracht.
Umfangreicher Reinigungsbedarf
Die übliche Aufrechterhaltung hygienischer Prozesswasserbedingungen besteht in wiederkehrenden Reinigungs- und Desinfektionsverfahren mit starken chemischen Wirkstoffen wie Wasserstoffperoxid, Peressigsäure und chlorbasierten Desinfektionsmitteln. Diese können die HCU beschädigen und bringen Gesundheitsrisiken für das Personal mit sich.
Hoher betrieblicher Ressourcenaufwand
Konventionelle Reinigungsprotokolle erfordern erheblichen Zeitaufwand. Zudem erfordern sie Ausfallzeiten der HCUs, verursachen Aufwand und Risiken hinsichtlich der Dokumentation sowie Betriebskosten. Die wiederholte Exposition gegenüber starken Chemikalien trägt langfristig zum Verschleiß der Komponenten bei.
Wirtschaftliche
Belastung
Ausfallzeiten, Personalaufwand, Expositionsrisiken im Arbeitsumfeld, der laufende Bedarf an Verbrauchsmaterialien sowie langfristige Belastungen von Systemkomponenten erzeugen operativen und wirtschaftlichen Druck für klinische Einrichtungen. Zudem beeinflussen sie die langfristige Serviceplanung.
Die Lösung:
Automatisierte Prozesswasseraufbereitung für HCUs


WCD2 ist ein System zur elektrochemischen Sicherstellung der Prozesswasserqualität in Hypothermiegeräten. Es behandelt das Prozesswasser mithilfe bor-dotierter Diamantelektroden-Technologie und arbeitet in kurzen, automatisierten Routinezyklen im Rahmen regulärer technischer Arbeitsabläufe. Das System unterstützt stabile mikrobiologische Prozesswasserbedingungen und minimiert den Bedarf an manuellen chemischen Desinfektionsroutinen.

Key Features
WCD2-Vorteile auf einen Blick

Automatisierte Wasserreinigung und -desinfektion
Der vollautomatische Behandlungsprozess wird per Knopfdruck gestartet und benötigt nur 10 Minuten, während andere Aufgaben erledigt werden können.

Patentierte Oxidationstechnologie
Oxidative Wirkstoffe werden mithilfe patentierter bor-dotierter Diamantelektroden direkt aus dem Prozesswasser erzeugt.

Kompatibel mit gängigen HCUs
WCD2-cHCU1 und WCD2-cHCU2 sind für den Einsatz mit den weit verbreiteten HCU-Typen ausgelegt.

Erhält pathogenfreie Prozesswasserbedingungen
Die WCD2-Behandlung hält HCU-Prozesswasser frei von mikrobiologischer Kontamination.

Integration in bestehende HCU-Infrastruktur
WCD2 wird extern an kompatible HCUs angeschlossen und behandelt das gesamte Prozesswasservolumen ohne weitere technische Anpassungen.

Automatisierte Prozessdokumentation
Alle Behandlungsprozesse werden im Rahmen reproduzierbarer Managementroutinen vollautomatisch und nachvollziehbar digital aufgezeichnet.
Schritt 1
Anschließen der Schläuche
Die vorhandenen HCU-Schläuche werden von den angeschlossenen Komponenten getrennt und direkt mit dem WCD2 verbunden - ohne Änderung am System. Weitere Werkzeuge oder Geräte sind nicht erforderlich.
Schritt 2
Start der Behandlung
Das gesamte Prozesswasser wird durch die WCD2-Durchflusszellen geführt. Auch Wasser aus zusätzlichen Anschlüssen wie Ablaufleitungen kann behandelt werden. Dadurch wird auch Prozesswasser gereinigt, das sonst oft nicht behandelt wird.
Schritt 3
10-minütige Reinigung
Reaktive Oxidationsmittel werden elektrochemisch in den WCD2-Zellen erzeugt und bauen Mikroorganismen, Keime und Pathogene im gesamten Prozesswasser ab.
Ergebnis
Desinfiziertes Prozesswasser
Das gesamte Prozesswasser bleibt dauerhaft pathogenfrei und sorgt so für stabile und zuverlässige Betriebsbedingungen.
Die Technologie
Lernen Sie unsere patentierte bor-dotierte Diamantelektroden-Technologie kennen

Industrieerprobte BDD-Zellen mit über 20 Jahren Erfahrung
WCD2 verwendet die patentierten BDD-Zellen von pro aqua, die seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in industriellen Anwendungen der Wasseraufbereitung eingesetzt werden.
Vielseitige elektrochemische Oxidationsleistung
BDD-Zellen ermöglichen die Behandlung eines breiten Spektrums an Kontaminanten - von Mikroorganismen bis hin zu persistenten Substanzen wie sogar PFAS oder anderen organischen Rückständen.
In-situ-Erzeugung hochreaktiver Oxidationsmittel direkt aus Wasser
Während das Wasser durch die BDD-Zelle strömt, entstehen an der Elektrodenoberfläche hochreaktive Spezies, die Mikroorganismen im Prozesswasser unmittelbar inaktivieren.
Hochbeständiges Elektrodenmaterial für kontinuierlichen Betrieb
Die Diamantelektrodenoberfläche ist chemisch inert und dadurch außergewöhnlich korrosions- und alterungsbeständig. Dies gewährleistet eine zuverlässige Oxidationsleistung über sehr lange Betriebszeiträume .
Ihre Vorteile
Less Cleaning. More Perfusion.

Automatisierte Behandlung
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Start per Knopfdruck
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Läuft unbeaufsichtigt
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Konstante tägliche Behandlung

Reduzierter Wartungsaufwand
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10 Min. automatisierte Reinigung pro Tag
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Läuft parallel zu anderen Aufgaben
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Keine Unterbrechung der Perfusionsroutine

Erhöhte HCU-Verfügbarkeit
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Planbare tägliche 10-Minuten-Routine
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Minimale Geräteausfallzeit
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Sofortige Einsatzbereitschaft

Sichere Arbeitsbedingungen
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In-situ-Desinfektion des Prozesswassers
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Niedrige Wirkstoffkonzentrationen
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Erhöhte Arbeitssicherheit

Weniger Verbrauchsmaterialien
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Reduzierter Bedarf an Desinfektionsmitteln
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Reduzierter Beschaffungsaufwand
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Keine eigene Infrastruktur erforderlich

Strukturierte Dokumentation
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Automatische Zyklusaufzeichnung
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Reproduzierbare Abläufe
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Transparente Prozesshistorie

Verbesserte Materialverträglichkeit
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Niedrige Oxidationsmittelkonzentrationen
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Geringere Komponentenbelastung
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Keine wiederkehrende Stoßdesinfektion

Gleiche Bedienung für mehrere HCUs
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Bedienerunabhängige Behandlung
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Planbare Abläufe
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Skalierbare Integration in Servicestrukturen
Jetzt WCD2-Kompatibilität überprüfen
Sie möchten wissen, ob WCD2 zu Ihrer HCU-Infrastruktur passt? Oder haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns über das Formular: Gemeinsam klären wir die Kompatibilität und die nächsten Schritte.
Oder wenden Sie sich gern direkt an unsere exklusiven Service- und Vertriebspartner in der DACH-Region:
Funktionsweise
Systemvorbereitung: Der Betrieb von WCD2 erfordert mikrobiologisch saubere, grundgereinigte HCUs. Dem Prozesswasser wird eine geringe Menge WCD2-Salzmischung zugesetzt, um die für die elektrochemische Behandlung erforderliche Leitfähigkeit herzustellen.

